Kühlluftzufuhr

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Wie schon in dem Eintrag zuvor erwähnt hatte ich ja durch das falsche Gitter in der Nase und somit verbundene Verwirbelungen ab und an thermische Probleme im Bereich der Öltemperatur. Insbesondere im Hochsommer auf der Rennstrecke und im Hochgebirge.

Bei der Anordnung meiner Kühler ist der Ölkühler leider etwas versteckt angebracht. Er wird ausschließlich mit erwärmter Luft die aus dem LLK kommt durchströmt.

Bei normalem Einsatz reicht es ja, aber für Extremfälle gibt es hier keine Reserven. Mit einer überlegten Kanalisierung und zusätzlichen Luftzufuhr möchte ich das Problem beseitigen.

 

Nach Beratschlagung mit paar Kollegen habe ich eine neue Konstruktion gebaut.

Der Ölkühler wurde vorsorglich umgedreht, da mir keiner mit Gewissheit garantieren konnte, dass bei werksseitigen der Überkopf-Montage (Anschlüsse nach unten) nicht evtl. Luftblasen im Ölkühler verbleiben. Sicher ist sicher.

Außerdem nutze ich nun die sich in der Nase stauende Kühlluft, welche sich oberhalb des LLK durchzwängt und wieder direkt auf den Ölkühler geschickt wird. Die Bleche schließen mit dem Kantenschutz unmittelbar unter der Motorhaube ab.

 

Des weiteren bekam der LLK Schottwände, so dass nun kein Hauch von Kühlluft nach unten oder an den Seiten am LLK vorbei kommt. Im Gegenteil, die gestaute Luft soll sich oberhalb in den Ölkühler drücken.

So viel zur Theorie ... mal sehen, was die Praxis ergibt.

 

Ich finde, der leicht schwarz genebelte LLK und die schwarzen Bleche sehen so gut aus, dass ich wohl nun gänzlich auf das Gitter verzichte. Ich weiß, Steinschlag ist nicht zu verkennen, aber andere Hersteller haben oft auch keine Gitter vor den Kühlern.