Vorbereitungen

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Ich habe unseren neuen Seven am Sonntag, den 01. Juni 2003 abends gekauft und nur 70 km nach Hause gefahren. Es war eher eine sehr vorsichtige Fahrt, da ich zum einen noch auf der Versicherung des Vorbesitzers fuhr, zum anderen eine eher unglückliche Sitzposition hatte, da er ein 2 Meter Mann ist und es keine Sitzverstellung gibt. Somit hatte ich mit meinen 1,76 paar Schwierigkeiten ...

Nun kam ich voll unter Zeitdruck, da ich bereits in 5 Tagen (Freitag, den 06. Juni 2003) in aller Frühe zum Jahrestreffen nach Hamburg starten wollte !

 

Den Montag nach der Arbeit nutze ich dazu, mir eine geeignete Sitzposition zu bauen. Um mal endlich so richtig Platz zu haben, habe ich die Sitzposition so belassen und mir die Pedalerie näher rangeholt. Dies war durch das Waagebalken-System sehr einfach möglich, da jedes Pedal über eine Gewindestange auf einen Nehmerzylinder drückt. Durch Herausdrehen der am Pedal angeflanschten Y-Gabel kann man sich die Pedale gut 10 cm näher ran holen (ggf. längere Gewindestangen einsetzen). Da der theoretische Pedalweg nun immens vergrößert wird, der Nehmerzylinder aber evtl. gar nicht so weit einzudrücken ist, ist es wichtig, sich den Pedalweg wieder zu begrenzen, also einen früheren Endanschlag zu bauen. Im Bild sieht man die Lösung unter dem Kupplungspedal.

 

 

 

Das Radio aus dem VM habe ich behalten uns es nur mal eben auf die Schnelle im HKT verbaut. Man kann sich immer wieder darüber streiten, ob in einen Seven ein Radio gehört, aber auf langen Strecken halte ich etwas Unterhaltung für sinnvoll. Bis 120 km/h hört man es auch.

Dieses Radio finde ich auch deshalb so klasse, da es lediglich über ein Radioteil verfügt und (das ist der Clou) einen integrierten Lautsprecher hat. Somit entfällt jegliche Suche nach geeigneten Lautsprecherplätzen und Problematik beim Einbau !

Da im HKT aber auf der Mittelkonsole bedeutend mehr Platz ist, werde ich demnächst mal eine in Leder bezogene Blende vom Armaturenbrett bis runter auf die mittelkonsole bauen, welche das Radio und noch irgend etwas beinhaltet ...

 

 

Bei der anschließenden Probefahrt am Dienstag Abend zu Stammtisch Bergisches Land (70 km je Weg) merkte ich bereits, dass die auf meiner Seite liegende Sidepipe eine enorme Hitzeentwicklung hat. Insbesondere bei den vorherrschenden Temperaturen von über 25°C wird die Hüfte zum Minutensteak ! Der Grund dafür ist im Vergleich zum VM, dass im HKT lediglich die äußere Aluverkleidung zwischen Sidepipe und Fahrer ist. Der VM hatte eine beidseitige Alubeplankung des Gitterrohrrahmens, sowie noch das Kunststoff-Seitenteil, welches ja keine Hitze leitet. Jetzt weiß ich auch, wo im VM das ganze Mehrgewicht steckt ... ;-)

Da im HKT zwischen Seitenteil und Gitterrohrrahmen ca. 10 mm Luft sind, kann man mühelos ein Stück Moosgummi dazwischen klemmen. Die kleinen Dreiecke auf der linken Seite mußten leider gestückelt werden, was nach Fertigstellung jedoch bei sauberen Schnittkanten nicht auffällt. Und es funktioniert einwandfrei ! Mit einem mal ist die Hitze kmpl. weg ! Mittlerweile ist ja schon Mittwoch Abend. Habe den HKT nur noch eben gewaschen und fertig ist für heute.

 

Vom Vorbesitzer habe ich den Wagen mit der Info bekommen, dass es Probleme mit dem Fächerkrümmer gibt. Die Schweißnähte reißen oft. Dies ist bei HKT auch bekannt und ich hätte die Erledigung dieses Problems bei HKT auf Garantie noch gut ... aber deshalb 600 km nach HKT fahren ?!? Den kann ich ja im Winter ausbauen und da hin schicken.

Leider ist der Riss mittlerweile recht groß geworden, was mich etwas beunruhigt. Die untere Sammelstelle (2 in1) ist im Rohrradius bereits zu ca. 40% gerissen und die Naht zwischen den beiden unteren Rohren zu ca. 20%. Also habe ich den Wagen am Donnerstag auf´m Hänger mit in die Firma genommen. Neben uns ist ein Metallverarbeitungsbetrieb ansässig, der Edelstahl schweißen kann. Für eine Kleinigkeit in die Kaffeekasse haben die mir die Nähte nachgezogen, was mich in Anbetracht der langen Fahrt nach Hamburg etwas beruhigte.

 

 

Soo, heute Abend (Donnerstag) packen wir die Koffer und morgen früh geht´s auf nach Hamburg !!! Da bin ich ja mal gespannt, ob´s Pannen gibt. Beim packen wollte ich schon die Werkzeugrolle zu Hause lassen ... ich fahre ja jetzt einen HKT ... aber mein Gefühl sagte mir, nimm sie mit !

( Anfang Juni 2003 )