Gaszug / Drosselklappe

- Seite 6 -

 

Wie auch schon Anfangs erwähnt, hatten wir auf unserer Jungfernfahrt mit dem HKT zum Jahrestreffen der Seven IG 2003 in Hamburg eine kleine Panne.

 

Der Bowdenzug der Gasbetätigung ist zu heiß geworden und verschmort. Auslöser dafür waren fünf Staus auf der 500 km langen Fahrt nach Hamburg bei einer Außentemperatur von gut 30°C.

Da der Gaszug recht ungünstig verlegt war (rot markiert), bekam ihm die Hitze des Fächerkrümmers wohl nicht so gut. Als ich den HKT letztendlich in Hamburg abgestellt habe, entstand wohl ein derartiger Hitzestau unter der Motorhaube, welcher den Bowdenzug zum innerlichen schmelzen brachte.

 

 

 

 

 

Hier kann man erkennen, wie der Bowdenzug vorher gelegen hat. Um ein erneutes Verschmoren zu verhindern, habe ich ihn schräg über den Kunststoff-Ventildeckel gelegt. Trotzdem gefiel mir der 180° Bogen im Bowdenzug nicht.

So war die ganze Sache vorher montiert.

 

Ich entschied mich die Zugrichtung um 180° zu ändern und das ging überraschender weise mit minimalem Aufwand. Zuerst demontierte ich dieses schwarze dreieckige Formblech mit dem recht kräftigen Alustreifenhalter.

 

 

Den Streifen bog ich nahezu gerade und befestigte ihn an einer wenige Zentimeter tiefer liegenden Schraube der Zahnriemenabdeckung. Um ein Verbiegen des eher weichen Alus zu verhindern, bog ich den Halter so zurecht, dass er am Drosselklappengehäuse anliegt.

 

Ansonsten verblieb alles so, wie es war. Lediglich einen kräftigeren Bowdenzug habe ich verwendet, sowie einen Gummischlauch als Schutz des Zuges vor Hitze, oder Scheuerstellen.

Und vor allem habe ich den Bowdenzug nun auf die kältere Motorseite (Ansaugseite) verlegt.

 

 

 

 

(Juli 2003)