Haubenscharniere

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Wie auch schon Anfangs erwähnt, hatten wir auf unserer Jungfernfahrt mit dem HKT nach dem Jahrestreffen der Seven IG 2003 in Hamburg eine kleine Panne. Beim HKT ist die Nase samt Haube ja aus einem Guss.

 

 

Die Nase ist von unten an zwei gewöhnlichen Möbelscharnieren befestigt. Diesen recht filigran gewählten Scharnieren wird die Arbeit noch viel mehr erschwert, da sie in der Flucht der beiden unteren Rahmenrohre montiert sind.

 

Das bedeutet, dass sie nicht rechtwinklig zur "Klappkante" der Nase stehen und dadurch beim klappen ständig geschwächt werden, bis einer davon bricht, um der Spannung zu entgehen.

Mich wundert es nur, dass im Kunststoff keine Risse aufgekommen sind.

 

Um das Problem erst überhaupt nicht aufkommen zu lassen, habe ich mir aus stabilem Lochblech wie es die Zimmerhandwerker verwenden eine Scharnierleiste gebaut.

 

Diese wird unter der Nase befestigt. Die beiden Bolzen der Scharniere habe ich ausgetrieben und durch Schrauben ersetzt.

Nun kann ich endlich, wenn ich vernünftig im Motorraum arbeiten möchte, die Nase kmpl. samt Haube abnehmen und daneben legen.

Was mir nun noch nicht gefällt ist der labile Eindruck, wenn die Haube offen ist. Dies ist bedingt durch die einseitige Abstützung der Haube. Auch ist es hierdurch nicht möglich, die Haube bei etwas Wind offen stehen zu lassen, da der Wind die Haube etwas anheben kann und diese dadurch (wenn die Aufstellstange aus ihrer Führung rutscht) unkontrolliert runter knallt.

 

(Juli 2003)